Zum Schutz der Düsseldorfer Rheinlandschaft.

Was bisher geschah …

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August    2016:    Mit    einer    Presseinformation    weist    der    DEICHWÄCHTER    e.    V.    darauf    hin,    dass    eine    Bewerbung    für    die Olympischen    Spiele     in    Düsseldorf    2003    schon    einmal    kläglich    ge-scheitert    ist.    Mit    ihren    Unterschriften    zu    einem Bürgerbegehren   hatte   sich   die   Düsseldorfer   Bevölkerung   wie   auch   später   in   München   und   Hamburg   gegen   eine   Bewerbung   für die Ausrichtung   der   Olympischen   Spiele   2012   entschieden.   Düsseldorf   blieb   schließlich   die   internationale   Bewerbung   erspart   und damit    Kosten    von    50    Millionen    Euro,    für    diese    Bewerbung    zusätzlich!    London    erhielt    bekanntlich    für    die   Ausrichtung    der Olympischen   Spiele   2012   den   Zuschlag.   Berichtet   wurde   nach   den   Spielen   von   Stress   der   genervten   Bevölkerung   und Abzocke in einer ohnehin kollabierenden Stadt. 12.    August    2016:    Die    Rheinische    Post    titelt:    „Deichwächter    gegen    Olympia-Bewerbung.“     In    einem    Interview    mit    der Redakteurin   erklärt   Richard   Fuchs   von   den   Deichwächtern,   warum   die   damalige   Bewerbung   scheitern   musste   und   eine   erneute Bewerbung ebenfalls auf Widerstand in der Bevölkerung stoßen wird. In    einem    kleinen    Einspalter    in    der    Rheinischen    Post    vom    01.09.2016    meldet    sich    Michael    Vesper    zum   Thema    Olympia- Bewerbung   zu   Wort,   als   einer   dessen   Langzeitgedächtnis   offenbar   noch   intakt   ist.   Denn   als   ehemaliger   NRW-Minister   für Städtebau   und   Wohnen,   Kultur   und   Sport   (Grüne)   unter   Ministerpräsident   Wolfgang   Clement   (SPD)   und   seinem Amtsnachfolger Peer   Steinbrück   (SPD)   musste   er   leidvoll   den   vehementen   Widerstand   in   der   Bevölkerung   gegenüber   der   Olympia-Bewerbung 2002/2003    (für    2012)    erleben.    Sein    damaliges    Engagement    hat    sich    dennoch    gelohnt.    Nach    der   Abwahl    der    rot-grünen Landesregierung  NRW 2005, wechselte er 2006 als Generaldirektor zum DOSB. Nun   heißt   es   in   besagtem   Beitrag   der   RP:   „Der   Deutsche   Olympische   Sportbund“   (DOSB)   plant   keine   Bewerbung   für   olympische Spiele    in    Deutschland.“    Dabei    wird    Vesper    mit    den    Worten    zitiert:    „Wir    haben    zuletzt    bei    zwei    möglichen    Bewerbungen Niederlagen   in   Referenden   erlebt,   obgleich   es   im   politischen   Raum   viel   Zuspruch   gab.   Derzeit   denkt   der   DOSB   nicht   an   eine neue   Olympia-Bewerbung.“   Dabei   verweist   Vesper   auf   die   gescheiterten   Bewerbungen   für   die   Winterspiele   2022   in   München   und die   Sommerspiele   2024   in   Hamburg.   Vesper   kommt   deshalb   zum   Schluss:   „Die   Vergangenheit   zeigt,   dass   die   Zeit   dafür   reif   sein muss,   wenn      man   die   Zustimmung   der   Bürger   in   der   betroffenen   Region   haben   will.   Und   ohne   die   Zustimmung   ist   so   ein Großereignis nicht denkbar. Dessen   ungeachtet   verkündet   Ministerpräsidentin   des   hochverschuldeten   Bundeslandes   NRW,   Hannelore   Kraft:   „Ich   würde   mich über   nichts   mehr   freuen   als   Olympische   Spiele   in   NRW.“   (Südd.   Zeitung,   05.09.16)   Die   Botschaft   des   DOSB   scheint   offenbar   bei ihr noch nicht angekommen zu sein.
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August      2016:      Mit      einer      Presseinformation      weist      der DEICHWÄCHTER   e.   V.   darauf   hin,   dass   eine   Bewerbung   für die    Olympischen    Spiele     in    Düsseldorf    2003    schon    einmal kläglich    ge-scheitert    ist.    Mit    ihren    Unterschriften    zu    einem Bürgerbegehren    hatte    sich    die    Düsseldorfer    Bevölkerung    wie auch   später   in   München   und   Hamburg   gegen   eine   Bewerbung für   die   Ausrichtung   der   Olympischen   Spiele   2012   entschieden. Düsseldorf     blieb     schließlich     die     internationale     Bewerbung erspart    und    damit    Kosten    von    50    Millionen    Euro,    für    diese Bewerbung     zusätzlich!     London     erhielt     bekanntlich     für     die Ausrichtung     der     Olympischen     Spiele     2012     den     Zuschlag. Berichtet    wurde    nach    den    Spielen    von    Stress    der    genervten Bevölkerung und Abzocke in einer ohnehin kollabierenden Stadt. 12.   August    2016:    Die    Rheinische    Post    titelt:    „Deichwächter gegen    Olympia-Bewerbung.“     In    einem    Interview    mit    der Redakteurin    erklärt    Richard    Fuchs    von    den    Deichwächtern, warum    die    damalige    Bewerbung    scheitern    musste    und    eine erneute   Bewerbung   ebenfalls   auf   Widerstand   in   der   Bevölkerung stoßen wird. In    einem    kleinen    Einspalter    in    der    Rheinischen    Post    vom 01.09.2016   meldet   sich   Michael   Vesper   zum   Thema   Olympia- Bewerbung    zu    Wort,    als    einer    dessen    Langzeitgedächtnis offenbar   noch   intakt   ist.   Denn   als   ehemaliger   NRW-Minister   für Städtebau     und     Wohnen,     Kultur     und     Sport     (Grüne)     unter Ministerpräsident     Wolfgang     Clement     (SPD)     und     seinem Amtsnachfolger   Peer   Steinbrück   (SPD)   musste   er   leidvoll   den vehementen    Widerstand    in    der    Bevölkerung    gegenüber    der Olympia-Bewerbung     2002/2003     (für     2012)     erleben.     Sein damaliges    Engagement    hat    sich    dennoch    gelohnt.    Nach    der Abwahl   der   rot-grünen   Landesregierung      NRW   2005,   wechselte er 2006 als Generaldirektor zum DOSB. Nun    heißt    es    in    besagtem    Beitrag    der    RP:    „Der    Deutsche Olympische    Sportbund“    (DOSB)    plant    keine    Bewerbung    für olympische   Spiele   in   Deutschland.“   Dabei   wird   Vesper   mit   den Worten     zitiert:     „Wir     haben     zuletzt     bei     zwei     möglichen Bewerbungen   Niederlagen   in   Referenden   erlebt,   obgleich   es   im politischen   Raum   viel   Zuspruch   gab.   Derzeit   denkt   der   DOSB nicht   an   eine   neue   Olympia-Bewerbung.“   Dabei   verweist   Vesper auf   die   gescheiterten   Bewerbungen   für   die   Winterspiele   2022   in München    und    die    Sommerspiele    2024    in    Hamburg.    Vesper kommt   deshalb   zum   Schluss:   „Die   Vergangenheit   zeigt,   dass   die Zeit   dafür   reif   sein   muss,   wenn      man   die   Zustimmung   der   Bürger in   der   betroffenen   Region   haben   will.   Und   ohne   die   Zustimmung ist so ein Großereignis nicht denkbar. Dessen       ungeachtet       verkündet       Ministerpräsidentin       des hochverschuldeten   Bundeslandes   NRW,   Hannelore   Kraft:   „Ich würde   mich   über   nichts   mehr   freuen   als   Olympische   Spiele   in NRW.“    (Südd.    Zeitung,    05.09.16)    Die    Botschaft    des    DOSB scheint offenbar bei ihr noch nicht angekommen zu sein.

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