Zum Schutz der Düsseldorfer Rheinlandschaft.

Was bisher geschah …

zurück
25.04.2016:   Deichwächter   verschicken   eine      Presseinformation   zum   Erlass   des   NRW-Umweltministers    Johannes   Remmel (Grüne)    und        warnen    vor    zeitlicher    Verlängerung    der    Kirmes.    In    der    Information    heißt    es:    „Ausgerechnet    ein    grüner Umweltminister   liefert   mit   seinem   heutigen   Erlass   eine   Steilvorlage   für   eine   zeitliche   Verlängerung   sowohl   der   kleinen   als   auch der   großen   Kirmes   auf   den   Oberkasseler   Rheinwiesen   bis   zu   18   Tagen   und   beugt   sich   damit   den   Wünschen   der   Kommunen. Obwohl,   wie   er   betont,   die   Grenzwerte   für   Lärm   nicht   verändert   werden   sollen,   würde   eine   Umsetzung   dieses   Erlasses   in   Bezug auf   die   Kirmesveranstaltungen   eine   unerträgliche   Belastung   für   Natur   und   Mensch   bedeuten.   Schon   jetzt   sind   die   Grenzen   des Erträglichen für Natur und Stadtteilbewohner überschritten, mit:         •  nachhaltiger Naturzerstörung im Landschaftsschutzgebiet Rheinwiesen       •  tiefen und auch bleibenden Spuren in Düsseldorfs schönstem Naherholungsgebiet       •  Verschotterung, Versiegelung und Verkarstung von Wiese und Böden       •  Müll, Unrat, Speiseresten, Urin       •  Motoröl, Abgas- und Feinstaub-Emissionen                •      Schon   jetzt   steht   das   Naherholungsgebiet   Rheinwiesen   ausgerechnet   in   den   schönsten   Sommermonaten   rund   2   Monate   für die   Bevölkerung   nicht   zur   Verfügung,   obwohl   die   Auf-   und   Abbauzeiten   der   Großen   Kirmes   verkürzbar   währen:   3   Wochen Aufbau,   anstatt   4   Wochen;   1   Woche Abbau,   anstatt   2   Wochen.   Nur   8   bis   10 Tage   beansprucht   z.   B.   das   größte   Fahrgeschäft,   der Olympia-Looping,   für   den Aufbau   mit   nur   9   Männern.   Wie   schnell   in   Wahrheit   auch   die   größten   Fahrgeschäfte   auf-   und   abgebaut werden   können,   zeigte   das   kurze   Timing   zwischen   Beendigung   der   Düsseldorfer   Kirmes   am   13.07.2015   und   dem   Start   der Cranger Kirmes am 07.08.2015. Eine zeitliche Verlängerung der Kirmes würde das Fass zum Überlaufen bringen. 26.04.2016:   In   einem   Interview   der   Rheinischen   Post   sagt   Hinrich-Jan   Pump,   Vorsitzender   des   „Anwohnerschutzvereins linksrheinisch“   und   Deichwächter-Mitglied,   zu   den   drohenden   Konsequenzen      des   Erlasses   des   NRW-Umweltministers:   „Wir   sind entsetzt   und   fassungslos,   vor   allem,   weil   das   ganze   so   furchtbar   unnötig   ist“.   Dass   die   Kirmes   zeitlich   verlängert   werden   sollte, für   Pump   schwer   vorstellbar.   Zu   massiv   sei   der   Lärm,   zu   groß   die   Parkplatznot.   „Zehn   Tage   ließen   sich   gerade   noch   überstehen, aber    18?    Das    muss    doch    nicht    sein.“    Im    selben   Artikel    äußert    sich    Schützenchef    Lothar    Inden:    „Uns    geht    es    auch    um Verlässlichkeit. Eine längere Rheinkirmes wird es mit uns nicht geben, das ist unverrückbar.
Zum Schutz der Düsseldorfer Rheinlandschaft
25.04.2016:            Deichwächter            verschicken            eine            Presseinformation    zum    Erlass    des    NRW-Umweltministers   Johannes     Remmel     (Grüne)     und          warnen     vor     zeitlicher Verlängerung     der     Kirmes.     In     der     Information     heißt     es: „Ausgerechnet    ein    grüner    Umweltminister    liefert    mit    seinem heutigen   Erlass   eine   Steilvorlage   für   eine   zeitliche   Verlängerung sowohl    der    kleinen    als    auch    der    großen    Kirmes    auf    den Oberkasseler    Rheinwiesen    bis    zu    18    Tagen    und    beugt    sich damit   den   Wünschen   der   Kommunen.   Obwohl,   wie   er   betont,   die Grenzwerte   für   Lärm   nicht   verändert   werden   sollen,   würde   eine Umsetzung        dieses        Erlasses        in        Bezug        auf        die Kirmesveranstaltungen   eine   unerträgliche   Belastung   für   Natur und    Mensch    bedeuten.    Schon    jetzt    sind    die    Grenzen    des Erträglichen für Natur und Stadtteilbewohner überschritten, mit:                     •      nachhaltiger   Naturzerstörung   im   Landschaftsschutzgebiet Rheinwiesen       •  tiefen und auch bleibenden Spuren in Düsseldorfs schönstem Naherholungsgebiet       •  Verschotterung, Versiegelung und Verkarstung von Wiese und Böden       •  Müll, Unrat, Speiseresten, Urin       •  Motoröl, Abgas- und Feinstaub-Emissionen                •      Schon   jetzt   steht   das   Naherholungsgebiet   Rheinwiesen ausgerechnet   in   den   schönsten   Sommermonaten   rund   2   Monate für   die   Bevölkerung   nicht   zur   Verfügung,   obwohl   die   Auf-   und Abbauzeiten   der   Großen   Kirmes   verkürzbar   währen:   3   Wochen Aufbau,   anstatt   4   Wochen;   1   Woche   Abbau,   anstatt   2   Wochen. Nur   8   bis   10   Tage   beansprucht   z.   B.   das   größte   Fahrgeschäft, der   Olympia-Looping,   für   den   Aufbau   mit   nur   9   Männern.   Wie schnell   in   Wahrheit   auch   die   größten   Fahrgeschäfte   auf-   und abgebaut    werden    können,    zeigte    das    kurze   Timing    zwischen Beendigung   der   Düsseldorfer   Kirmes   am   13.07.2015   und   dem Start der Cranger Kirmes am 07.08.2015. Eine   zeitliche   Verlängerung   der   Kirmes   würde   das   Fass   zum Überlaufen bringen. 26.04.2016:   In   einem   Interview   der   Rheinischen   Post   sagt Hinrich-Jan    Pump,    Vorsitzender    des    „Anwohnerschutzvereins linksrheinisch“    und    Deichwächter-Mitglied,    zu    den    drohenden Konsequenzen      des   Erlasses   des   NRW-Umweltministers:   „Wir sind   entsetzt   und   fassungslos,   vor   allem,   weil   das   ganze   so furchtbar   unnötig   ist“.   Dass   die   Kirmes   zeitlich   verlängert   werden sollte,   für   Pump   schwer   vorstellbar.   Zu   massiv   sei   der   Lärm,   zu groß    die    Parkplatznot.    „Zehn    Tage    ließen    sich    gerade    noch überstehen,   aber   18?   Das   muss   doch   nicht   sein.“   Im   selben Artikel    äußert    sich    Schützenchef    Lothar    Inden:    „Uns    geht    es auch   um   Verlässlichkeit.   Eine   längere   Rheinkirmes   wird   es   mit uns nicht geben, das ist unverrückbar.

Was bisher geschah …